Solarbetriebene Kühlung? Ein sommerliches Paradoxon!
Der Sommer ist angebrochen und während die Einen am Baggersee plantschen und die Seele baumeln lassen, sitzen die Anderen in abgedunkelten Großraumbüros und schwitzen unaufhaltsam der Dehydrierung entgegen. Doch beide Gruppen haben etwas gemeinsam. Der Versuch die Hitze erträglicher zu machen, hat bei Beiden oberste Priorität. Denn die fleißigen Arbeiterbienchen tüfteln an Methoden, die der Masse zu Gute kommen und den Sommer in ein kühles Vergnügen verwandeln.
Wissenschaftler des „Rensselaer Polytechnic Institute“ entwickeln in ihren multitechnischen Geheimlaboratorien einen dünnen Film, der durch Solarenergie betrieben wird und an allen Oberflächen haften kann. Die hauchdünne Schicht soll Solarstrahlenplatten ersetzen und somit als potenzielle Klimaanlage fungieren können. Klingt kompliziert, ist es auch und da wissenschaftliche Arbeit in Sachen Geschwindigkeit große Parallelen zu Schnecken zieht, wird das Projekt der Mikrokühlfilme vermutlich auch noch eine ganze Weile dauern.
Falls diese Technologie das Licht der Marktwelt erblicken sollte, können wir uns jedoch auf konstant kalte Getränke freuen, die selbst bei strahlenden 33 Grad im Schatten nichts von ihrer „Coolness“ verlieren.
Der Preis für das Vergnügen wird sich jedoch wahrscheinlich schwer auf unser Gemüt drücken. Denn wer will schon ein kaltes Bier, wenn die Flasche mit fünf Euro zu Buche schlägt und man in den heimischen vier Wänden eine nette kleine Kühlbox auf ihren Einsatz warten hat?
In diesem Sinne: Prost, Salute und wohl bekomms!







[...] Passend zum schönen Wetter ist diese Erfindung natürlich noch nicht alles. Mit der Sonne kann man schließlich noch so einiges mehr anstellen (und da lache man noch über die Grünen und ihre Visionen von erneuerbarer Energie…). Die solarbetriebene Bierkühlung hatten wir ja schon, ein Zelt, dass sich in 2 Sekunden selber aufbaut, auch… fehlt nur noch das Zelt mit Solarantrieb! Praktisch: Tagsüber wird die Kraft der Sonne gespeichert, um diese Abends in Form von Licht aus LED-Lämpchen wieder abzugeben. Damit muss man sich nie wieder mit der Taschenlampe beim Lesespaß abmühen. Kostenpunkt: 150 – 200 Dollar. Wer das Gadget haben will, der sollte jedoch beachten, dass es nur in Australien Kanada zu haben ist. Wie wäre es eigentlich mit einer solarbetriebenen Heizung für die kalten Tage? [...]