Home » Software

Im Blick: Microsoft Windows Vista (1. Teil)

26 January 2007 View Comments

vista01.jpgIch sollte der Fairness halber gleich zu Anfang dieses Artikels darauf hinweisen, dass ich mich (gegenwärtig) zu der Gruppe fanatischer, eingefleischter Windows Benutzer zähle, die jeden Abend vor dem Einschlafen zu Chorälen aus dem Windows Media Player mehrere Dankesgebete an den großen Bill Gates und seine fleißige, bebrillte Programmiererengelschar richten. Nicht zu vergessen die sonntäglichen Tieropfer und das anschließende rituelle Baden der XP Installations-CD in deren Blut.

Und damit niemand auf die Idee kommt, ich könnte diesen Unsinn ernst meinen: Das ist natürlich alles blanker Unsinn, erstunken und erlogen (Hat jemand Ethanol zum CD-Reinigen?). Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass sich meine Erfahrungen mit anderen Betriebssystemen, sieht man von vorigen Windows Versionen (3.11, 95, 98 SE, 2000) ab, sich lediglich auf etwa eine halbe Stunde Mac OSX und ein bißchen Webbrowsen unter Linux beschränken. Ebensowenig bin ich ein Experte und wandelndes Kommandozeilenlexikon; es ist mir fremd, meine Programme mit speziellen Befehlen modifiziert zu öffnen oder selbst Erweiterungen für sie zu schreiben.

Behaltet das im Hinterkopf, wenn ihr mich in den folgenden Zeilen loben, erläutern und fluchen sehen werdet.

Microsoft Windows Vista wird sich extremsten Erwartungen, sowohl positiv als auch negativ, stellen müssen.

Den Lesern, die kaum oder gar nicht über Vista informiert sind, möchte ich erst einmal einen kurzen Überblick verschaffen, bevor wir mit einzelnen Features, Vorteilen und Problemen ins Detail gehen. Zur Einleitung diesbezüglich greife ich mir mal den ersten Satz aus dem Vista-Artikel in der Wikipedia raus:

Windows Vista (Vista = Blick, Sicht, Perspektive) ist der Name des Nachfolgers des Betriebssystems Windows XP der Firma Microsoft. Der interne Entwicklungsname lautete „Longhorn“, die interne Versionsnummer NT 6.0.

In Vista ist in mehrerlei Hinsicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Ideen und Prinzipien, die schon in Windows XP zum tragen kamen, zu beobachten. So wurde unter anderem der “Schutz” des heimischen Rechners in den Vordergrund gestellt (ich erinnere an den “XP-Kompatibilitätstest” beim Einrichten neuer Geräte oder Steckkarten), die Rechteverwaltung von auf dem Computer eingerichteten Benutzerkonten (insbesondere von Konten ohne Administratorrechte) wurde, ebenfalls mit Seitenblick auf Sicherheitsbedenken, verbessert und ein Feature namens “Parental Control” soll es ermöglichen, festzulegen, wann, wie lange und welche Programme von verschiedenen Benutzern verwendet werden können.

122247-2310p018-1b.jpg
Bei den als Arbeitsmappen dargestellten Icons sieht man ein Vorschaubildchen
der jeweils ersten Datei im Ordner oder Archiv.

Mit dem “verstärkten Ausbau von Abspiel- und Kopier-Begrenzung von Musik und Videos (DRM)” leistet man bei Microsoft abermals seinen Beitrag, den Kunden in seinen Selbstbestimmungsrechten effizient und profitmaximierend zu beschneiden. Vista bringt außerdem sogenannte “Gadgets” mit sich – das sind kleine, spezialisierte Programme wie zum Beispiel Wetterdienste oder Suchleisten, die man auf dem Desktop oder in einer Sidebar einbetten kann (Mac Usern dürfte das bereits bekannt sein). Sehr interessant nehmen sich auch neuartige Features wie die Unterstützung von Hybrid-Festplatten (beschleunigt den Bootvorgang) und Readyboost aus. Bei letzteren kann man, kurz gesagt, jegliche Flash-Speicher (also USB Sticks, Compact Flash Karten und Ähnliche), die mindestens 256 MB groß sind, 64 MB frei haben, USB 2.0 unterstützen und eine hinreichende Lesegeschwindigkeit haben, als eine Art “zusätzlichen Arbeitsspeicher” verwenden.

Weitere rausragende neue Features werden die AERO genannte Benutzeroberfläche und die Sprachsteuerung sein. Auf Letztere wollen wir nun ein bißchen im Detail genauer eingehen.

Die Sprachsteuerung

Groß, böse und häßlich waren die Eimer, aus denen Spott und Häme nach der ersten, mehr oder weniger gescheiterten Demonstration der Sprachsteuerung vor etwa einem halben Jahr gleich hektoliterweise über Microsoft ausgeschüttet wurden. Seither hat sich einiges getan – so kann man etwa allein durch per Mikrofon gegebene Befehle durch das Internet surfen, den Mauszeiger steuern, zwischen Programmen hin- und herwechseln oder den Computer ausschalten.

Da man das schlecht mit Worten erklären kann, möchte ich folgendes sehr eindrucksvolle Video für sich sprechen lassen:

Englische Spracherkennung

Ich finde es sehr beeindruckend, dass die Sprachsteuerung trotz des Akzents des Sprechers sehr präzise, schnell und gut funktioniert, davon abgesehen beeindruckten mich vor allem das Mausgitter und die Möglichkeit, Objekte auf dem Bildschirm per Durchnummerierung und Ansage auszuwählen.

Die Sprachsteuerung wird laut der Featureseite bei Microsoft nicht nur Englisch, sondern auch Deutsch, Spanisch, Französisch, Japanisch sowie traditionelles und vereinfachtes Chinesisch unterstützen. Zu der deutschen Sprachsteuerung konnte ich leider kein Video auftreiben, bei der französischen und spanischen Spracherkennung bin ich allerdings fündig geworden:

Spanische Spracherkennung

Französische Spracherkennung

Auch hier wieder sehr beeindruckend. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Trekkies unter Euch mittlerweile irre grinsend die Hände reiben und überlegen, wenn sie umnieten sollen, um an eine sauber funktionierende Version von Vista zu kommen … zugegeben, die Videos machen einem wirklich den Mund wässrig.

Mir gefällt vor allem, dass das neue Windows durch die Sprachsteuerung besonders für behinderte Computernutzer um einiges einfacher zu benutzen sein wird. Mühseligem Einfingertippen oder dem permanenten Nachkorrigieren vom miserablen Output bisheriger Spracherkennungsprogramme dürfte damit hoffentlich ein Ende gesetzt sein. Und vielleicht werde ich meine Artikel in nicht allzu ferner Zukunft bequem vom Sofa aus diktieren.

Das ist aber nicht alles.

Bei Betrachtungen von Vista werden, mal abgesehen von der Sprachsteuerung, häufig die Änderungen und Verbesserungen, die Microsoft im Audiobereich vorgenommen hat, nur kurz am Rande erwähnt oder schlicht und einfach unter den Tisch fallen gelassen. Schade eigentlich, denn viele dieser neuen Features können den Hörgenuss von Musik oder Filmen beträchtlich erhöhen und die Performance von Anwendungen wie Sprachsteuerung oder das Diktieren von Text beträchtlich verbessern. Interessant ist auch die Neuerung, dass man nun erstmals verschiedenen Anwendungen verschiedene Lautstärkelevel zuordnen kann – praktisch, wenn man sich etwa einen Film und parallel dazu einen Kommentar zum “Making of” angucken möchte.

Hörbar verbessert

Den meisten von Euch dürfte das Problem mit schwankenden Lautstärken von zum Beispiel Fernsehsendern oder Musik auf dem Computer bekannt sein. Man hört sich ein Musikstück in akzeptabler Lautstärke an, das Lied ist vorbei und die gewaltige Geräuschkulisse des nächsten Titels befreit einen mit Dezibelstärke im Flugzeugbereich nicht nur kurzfristig von der Fähigkeit zu hören, sondern auch von jeglichen Ohrschmalz. Unangenehm, sowas.

loudness-equalization.jpg
Das Vista “Loudness Equalization” Feature.

Vor allem aber lästig, wenn man ständig manuell die Lautstärke korrigieren muss, weil die Lieder zu laut oder zu leise sind. Ein Vista Feature namens “Loudness Equalization” (grob übersetzt “Angleichung der Lautstärke”) räumt mit diesem Problem auf. Wenn das Feature aktiviert ist, werden alle Audioquellen auf ihre Geräuschentwicklung hin analysiert und anschließend einem stabilen Lautstärke-Level angeglichen.

Eine weitere, überaus praktische Funktion bietet die sogenannte “Room Calibration”, mit der man das Hörerlebnis einer Surround-Anlage auf einem bestimmten Punkt im Raum konzentrieren und optimieren kann. Man muss dazu lediglich an dem gewünschten Platz ein Mikrofon mit guter Aufnahmequalität plazieren und anschließend die Kalibrierung starten.

room-calibration.jpg
Einstellungsdaten nach einer erfolgreich durchgeführten Soundkalibrierung.

Vista wird dann eine Reihe von Tests durchlaufen und die Leistung der einzelnen Lautsprecher so einstellen, dass die Anlage ein optimales Hörerlebnis bietet. Das kommt besonders den Benutzern zugute, die ihre Lautsprecher nicht in der klassischen Aufstellung positioniert haben – klassisch wäre in dem Fall eine symmetrische Aufstellung mit einem Subwoofer und zwei Speakern vorne und jeweils hinten links und rechts ein weiterer kleiner Speaker. Statt endlosem (und nicht immer sinnvollen) Umpositionieren nach Gehör kann man aus seiner Anlage nun bequem mit einem kurzen Test das Beste rausholen. Find ich gut.

Der neue Desktop

Vista wird das erste Windows sein, das voll von der Leistungsfähigkeit moderner Grafikkarten und der hauseigenen DirectX-Engine Gebrauch machen wird. Das auf den Namen “Aero” getaufte, standardmässig eingestellte Desktop Theme glänzt nicht nur durch bunte Knöpfchen und schöne Lichteffekte, sondern macht von der dritten Dimension tatsächlich auch Gebrauch – man kann seine Fenster in alle drei Richtungen bewegen und rotieren und wenn man mal die Übersicht verlieren sollte, ordnet einem der Rechner die geöffneten Fenster in einem Stapel an, den man dann mit Scrollbewegungen wie Karteikärtchen durchstöbern kann.

flip1.jpg
Fahrt zur Verdeutlichung mit dem Mauszeiger über das Bild (via Gamespot).

Die Fenster sind an den Rändern zudem leicht durchsichtig, so dass man erahnen kann, welche Anwendungen im Hintergrund noch geöffnet sind. Sehr sinnvoll ist auch die neue Umschaltung zwischen Programmen per ALT + TAB – statt wie vorher nur das Anwendungssymbol und den Namen der geöffneten Fenster sieht man jetzt ein kleines Vorschaubild der auswählbaren Anwendungen.

alt1.jpg
Fahrt zur Verdeutlichung mit dem Mauszeiger über das Bild (via Gamespot).

Die Änderung beziehungsweise Verbesserung des ALT+TAB Auswahlverfahrens wird die Arbeit mit vielen Programmen und Fenstern um einiges übersichtlicher machen. Ob die neuen, hübsch gestalteten Arbeitsflächen langfristig gesehen wirklich einen positiven Effekt auf “die Freude an der Arbeit” haben werden, sei mal dahingestellt – aber die Gestaltung von Vista sieht in meinen um einiges besser als dieses standardmässige XP-Bonbonblau aus.

DirectX10 und Computerspiele unter Vista

Wieder einmal komme ich mir geringfügig überrollt vor – jetzt erscheinen so langsam die ersten Spiele, die die Features von DirectX9 halbwegs nutzen und wir bekommen bereits die nächste Generation der für die meisten Spiele mittlerweile fast unverzichtbar gewordenen, zentralen Schnittstelle präsentiert. Mittelfristig werden sich die meisten Zocker allerdings für Vista entscheiden müssen, denn DirectX10 ist laut Microsoft untrennbar mit den neuen Anezeigetreibern von Windows Vista verbandelt – um noch deutlicher zu werden: Es wird kein DirectX10 für Windows XP geben.

Es soll allerdings auch nicht unerwähnt bleiben, dass DirectX10 für die Spieleschmieden in Angesicht der neuen Konsolengenerationen extrem wichtig geworden ist – wo der Nintedo Wii mit Eingabegeräten und Spielkonzepten punktet, die wir in den nächsten paar Jahren wohl kaum auf dem Computer sehen werden, stechen die Xbox 360 und die Playstation 3 mit ihrer Rechenleistung und der astreinen Grafik im Moment die meisten Computerspiele locker in die Tasche. Mit Vista könnte sich das Blatt wieder wenden.

malcom-ut2007.jpg
Wenn die Unreal Engine 3 schon auf DirectX 9 so gut aussieht,
können wir auf Screenshots mit DirectX 10 verdammt gespannt sein.

Wenn man über Microsoft und die Videospiele redet, kommt man irgendwann zwangsweise auch auf die Xbox und die Xbox 360 zu sprechen. Wir hatten bereits berichtet, dass Besitzer von Windows Vista über besagten Service auch mit Xbox-Besitzern spielen können – das ist aber bei weitem nicht alles. Bei crunchgear weiß man zu berichten, dass man über den Live Service auch miteinander chatten oder sogar reden kann (so in echt, mit Stimme … ihr wißt schon, wie bei Skype). Die Kollegen berichten ferner, dass man auch einige Xbox360 Eingabegeräte wie etwa Lenkräder, Headsets oder Controller per USB an Windows Vista anschließen können wird.

Stichwort: Jugendschutz. Ihr kennt die Litanei. Ich kenne sie. Wir kennen sie alle. Und so sehr uns (der zum Glück bald von der Mattscheibe verschwindende) Herr Stoiber, sein Kollege Beckstein und die ganzen anderen “Videospiele sind an der Erderwärmung schuld”-Hassprediger auf die Nerven gehen, so sehr haben sie, was den Jugendschutz angeht, leider Recht: Die Möglichkeiten, sicherzustellen, dass die eigenen Kinder keine für ihr Alter ungeeigneten Spiele anrühren, sind gegenwärtig viel zu kompliziert einzurichten oder schlicht und einfach nicht vorhanden – wenn der elfjährige Siggi Karl-Heinz sich das neue Grand Theft Auto nicht kaufen darf und die Mutti sich weigert, es für ihn zu besorgen, stiefelt halt er zu einem Freund und die beiden klauen es dessen großem Bruder.

Wenn wir hier nicht über Vista, sondern über ältere Windows Versionen reden würde, würde die Fortsetzung der Geschichte etwa so aussehen: Klein Siggi Karl-Heinz und sein Freund stiefeln mit dem gemopsten Spiel zu Siggi nach Hause, installieren es auf des Vaters Rechner, starten es und tauchen ein in eine Welt voller Gewalt, Explosionen und schwerer Waffen. Schließlich kommt der Vater heim, erwischt die beiden Racker, versohlt ihnen ordentlich die Hosenböden und nimmt den Beiden das Versprechen ab, nie wieder Worms auf seinem Rechner zu spielen. Dann kommt die Mutter heim, sieht die weinenden Jungen, wirft dem Vater einen bitterbösen Blick zu und stürmt kommentarlos aus dem Raum. Das Ende der Geschichte? Die Kinder weinen und dürfen sich am nächsten Tag noch auf Ärger mit dem großen Bruder freuen, für den Vater gibts mal wieder keinen Sex und der Hausfrieden hängt die nächsten Tage schief.

evil-computer.jpg
Die ‘Parental Control’ Features von Vista bieten sich als Schutz vor dem Bösen an,
wenn man die lieben Kleinen nicht permanent am Rechner
beaufsichtigen kann oder möchte.

Und aus dem Off tönt es: “Mit Vista wär’ das nicht passiert!

Da wäre die Geschichte nämlich spätestens beim Installationsversuch des Spiels zu Ende. Siggi Karl-Heinz hat nämlich einen eigenen Vista Account, für den der Papa genau festgelegt hat, was für Spiele erlaubt sind – und welche nicht. Mit den sogenannten “Parental Control Features” kann man die Zugriffsberechtigungen verschiedener Accounts auf verschiedenste Art und Weise beschränken. Man kann zum Beispiel verschiedene Webseiten gezielt blocken, man kann das Starten von Downloads generell verbieten, man kann das Einloggen des Accounts nur zu bestimmten Tagen und/oder Tageszeiten zulassen (hält die Kleinen vom Rechner fern, wenn man gerade auf der Arbeit ist) und – womit wir wieder zu den Spielen zurückkommen – man kann Computerspiele anhand der ESRB Wertungen -beziehungsweise der USK-Wertungen bei uns- blockieren lassen.

Angesichts der momentan herrschenden Hysterie über Video- und Computerspiele ist dies ein sehr guter Schachzug von Microsoft, da damit auch Eltern, die mit den Inhalten moderner Computerspiele nicht wirklich vertraut sind, auf diese Weise sicher sein können, dass ihre Kinder nur Spiele in die Pfoten kriegen, die auch für sie geeignet sind. Das Feature könnte außerdem dazu beitragen, die momentan sehr einseitig, emotional und unsachlich geführte Debatte um ein etwaiges “Killerspiel”-Verbot zu entschärfen.

Schaut auch die folgenden Tage wieder rein – wie der Titel dieses Posts andeutet, ist das hier lediglich der erste Teil meiner Betrachtung von MS Vista. Im nächsten Teil werde ich detailliert auf verschiedene Schwachstellen und Nachteile von Vista eingehen und darüber hinaus einige bekannte Vorurteile und Unwahrheiten diskutieren.

Was haltet ihr den bisher bekannt gewordenen Features? Lasst uns eure Meinung hören!

Verwendete Quellen:

View Comments »

  • Lars said:

    Da erinnert mich doch einiges stark an Mac OS X. Hmmm…

  • Gregor Kusche said:

    Hui, das is ja schon mal ne ganze menge, und eigentlich brauch ich nix davon…

    gut die sprachsteuerung ist lustig, aber wenn ich mir auschau wie lange man braucht um eine linie zu malen, dann greif ich doch wieder zur maus. Ausserdem komm ich mir wie nen psycho vor wenn ich allein mit meinem rechner rede, einzigst Texte Diktieren wäre ganz praktisch…

    Ich brauch keine gigatischen Icons von ordnern die den gesamten Bildschirm einnehmen.

    Das was ich persönlich am schlimmsten find is das neue Desktop. Dieses verbraucht solche unmengen an Leistung, das ich doch wieder beim klassischen Win 2000 Theme bleib. Man sieht ja auch im Sprachsteuerungsvideo das die Performance schwer zu Wünschen übrig lässt.

    Da ich keine Spiele mehr spiele ist mir DirectX 10 erst mal ziemlich Wumpe und alle anderen genannten featurs kann man auch bei dne aktuellen Betriebssytemen mit den richtigen Tools und Plug-Ins nachrüsten.

    Wenn ich mir überlege wie lange es gedauert hat bis Windows XP einigermaßen “entbugged” war denk ich das ich noch einige Zeit mit dem Umstieg warte oder gleich zum Pinguin wechsel.

  • AB said:

    Schöner Bericht, die kleinen eigenstädingen Programme nennen sich aber “Widgets”.
    Verwirrung wahrscheinlich durch ein tolles “Gadget”, das schon neben deinem PC bereit zum Testen liegt? :-)

  • Michael Jürges (author) said:

    Keine Verwirrung: http://www.microsoft.com/windowsvista/features/foreveryone/sidebar.mspx

    Die Dinger werden wirklich “Gadgets” genannt.

  • C418 said:

    Die Sprachsteuerung gibs mit Spracherkennungsprogrammen bereits auf älteren WIndows. Toll. Nun ist es “kostenlos” dabei. Wie ich mich freue. >_>

  • Phil said:

    “Mir gefällt vor allem, dass das neue Windows durch die Sprachsteuerung besonders für behinderte Computernutzer um einiges einfacher zu benutzen sein wird. Mühseligem Einfingertippen oder dem permanenten Nachkorrigieren vom miserablen Output bisheriger Spracherkennungsprogramme dürfte damit hoffentlich ein Ende gesetzt sein. Und vielleicht werde ich meine Artikel in nicht allzu ferner Zukunft bequem vom Sofa aus diktieren.”

    Ist schon seit mehreren Jahren möglich, und ich hab es auch selbst ausprobiert. Auch mit dem tollen Raster und kompletter Steuerung per Stimme. Erkennungsrate liegt bei 98%, und das kann ich bestätigen. Gut, ich sprech akzentfrei, aber trotzdem beachtlich.
    Das Programm heißt “Dragon Naturally Speaking”
    und ich hab es in der 9er Version.

  • Lars said:

    Würden sie, wie bei Mac OS X “Widgets” heißen, wär diese “Idee” mit den “Gadgets” noch vieeeel offensichtlicher ;)

  • Michael Jürges (author) said:

    @Phil: Ist ja schön und gut, aber viele Programme wie eben genau dein “Dragon Naturally Speaking” kann man nicht als Trialware testen und wenn man sich die Programme kaufen möchte, kosten diese meist 90€ und mehr.
    Bei Vista liegt die Spracherkennung im Gegenzug schon mit dabei und man kann sich sicher sein, dass die Entwickler einiges an Zeit investiert haben, um es mit allen Aspekten des Systems kompatibel zu machen.

  • PROMAGO.de Gadgets » Blog Archive » Im Blick: Die dunkle Seite von MS Windows Vista (2. Teil) said:

    [...] Vorgestern haben wir uns eine ganze Menge neuer und interessanter Features von Windows Vista angesehen. Da waren die Sprachsteuerung, der neue Desktop, die Grafikpracht von DirectX10, die Parental Control Features und einiges mehr … das neue Windows bringt allerdings auch einige Einschränkungen und Probleme mit sich, die hier keinesfalls unerwähnt bleiben sollen. [...]

blog comments powered by Disqus